Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat den Schweizer Ticketanbietern Ende Juli einen Brief geschrieben und sie aufgefordert, ihre Gebührenpraxis zu prüfen und anzupassen. Gemäss dem Schreiben, das der "NZZ am Sonntag" vorliegt, müssen Konsumenten künftig ein Ticket zum aufgedruckten Preis bestellen und bezahlen können. Dies ist heute beim grössten Anbieter Ticketcorner nicht möglich.
Besonders umstritten sind dabei die print@home-Gebühren. "Ich bin zuversichtlich, dass wir mit dem Seco eine Lösung finden werden", sagt Ticketcorner Chef Andreas Angehrn. Auch beim zweitgrössten Anbieter Starticket kann man heute die Karten nur bis elf Tage vor der Veranstaltung gratis beziehen und bezahlen. Auf Anfrage der "NZZ am Sonntag" bestätigte Starticket, dass man diese "Schwachstelle" bis Ende August beheben wolle. (NZZaS)