Ungarische Unternehmen verkauft

Affichage - Aussenwerberin erwartet 2009 rote Zahlen.

Die Aussenwerberin Affichage verkauft ihre ungarischen Unternehmen Europlakat und A Plakat. Weil daraus ein Verlust resultiert, stellt die Gruppe für 2009 rote Zahlen in Aussicht. Mit dem Verkauf reagiere das Unternehmen auf den massiven Rückgang der Werbeausgaben sowie den harten Preiskampf in Ungarn. Einzig Neonlight verbleibe im Firmenportefeuille, teilte das Unternehmen am Freitagabend mit.

Nach der tief greifenden Reorganisation in der Schweiz will sich Affichage noch stärker auf Länder konzentrieren, deren Märkte Wachstum und Rendite versprechen. Im September hatte Affichage mitgeteilt, die Verantwortliche für das Auslandgeschäft, Madeleine Linter, verlasse die Gruppe. Im ersten Halbjahr hatte Affichage einen Gewinneinbruch um gut 60 Prozent auf 5,9 Mio. Fr. verbucht. Die Erlöse sanken um 22,5 Prozent auf 172,6 Mio. Franken.

Bei der Bekanntgabe der Semesterzahlen Ende Juli erklärte die Konzernführung, eine verlässliche Prognose sei nicht möglich. Die Schweizer Tochtergesellschaft APG gab Anfang Monat bekannt, wegen der anhaltenden Krise am Werbemarkt würden 20 Vollzeitstellen gestrichen. (sda)