Nach dem sich der QR-Code als Verbindungselement zwischen On- und Offline-Kommunikation nie richtig durchsetzen konnte, hofft die Branche auf Apples iBeacon-Technologie. Doch noch immer gibt es Schwierigkeiten, z. B. die Frage: Wer lädt sich schon duzende von Apps herunter, um auf dem Weg zur Arbeit oder beim Shopping mit Push-Werbenachrichten belästigt zu werden?
Unilever hat sich diesem Problem nun mit einem Pilotprojekt in Schwedens Hauptstadt Stockholm angenommen. Dies berichtet absatzwirtschaft.de. Gemeinsam mit dem Verlag Aftonbladet und der Mediaagentur Mindshare schickte der Unilever den Knorr-Foodtruck auf Stockholms Strassen. Die Idee: Statt einer eigenen, nutzte Unilever die App der schwedischen Zeitung “Aftonbladet” als Plattform.
Smartphone-Besitzer, die die "Aftonbladet"-App bereits auf ihrem mobilen Gerät installiert hatten und sich eine der kostenlosen Suppen holten, bekamen anschliessend eine Werbebotschaft aufs Handy geschickt. Diese war mit einem personalisierten Coupon versehen, der zum Kauf der Knorr-Suppen in einem umliegenden Geschäft anregen sollte.
Die Kooperation mit "Aftonbladet"zeigt, wie auch Medienhäuser das mobile Web in der Vermarktung für sich nutzen können. Die App wurde hier zur Plattform für personalisierte Werbebotschaften. (absatzwirtschaft.de)