Urlaubsregion will mit neuem Image werben

"Marke Bodensee" - "Bodensee-Erlebniskarte" als wichtigstes Marketing-Instrument.

Die internationale Urlaubsregion Bodensee will sich künftig mit einem einheitlichen Image besser vermarkten. Welche Merkmale zur "Marke Bodensee" gehören sollen, wird derzeit in einer Studie erforscht und schrittweise umgesetzt. Daniela Pahl-Humbert, Geschäftsführerin der grenzüberschreitenden Marketingorganisation Internationaler Bodensee- Tourismus (IBT), erklärte am Donnerstag in Friedrichshafen, die Themenvielfalt der Region lasse viel Spielraum für innovative Ideen.

"Die Alpenkulisse, die authentische Natur und den Bodensee bringen alle mit - das ist der gemeinsame Nenner", hiess es in einer IBT-Mitteilung. Untersucht werden soll, welche Rolle Kultur, Kulinarisches, Wein, Sport sowie Tagungs- und Einkaufsmöglichkeiten beim künftigen Werbeauftritt spielen. Dabei gehe es zugleich darum, das Image des Bodensees zu entstauben. "Wir haben weit mehr zu bieten als den Badesee", sagte Pahl-Humbert. Die IBT wurde 1997 gegründet. Die Dachorganisation hat zehn Mitglieder aus den Bodensee-Anrainerländern Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein.

Wichtigstes Marketing-Instrument ist die "Bodensee-Erlebniskarte". Diese berechtigt grenzüberschreitend zu freiem oder ermässigtem Eintritt in rund 180 Ausflugszielen und Gratis-Fahrt mit der Bodensee-Flotte. Für die Bodensee-Marken-Studie stellen die IBT-Gesellschafter rund 200 000 Euro zur Verfügung. Dazu kommen EU-Fördermittel sowie Eigenleistungen der Projektpartner, beispielsweise der Hochschulen in St. Gallen und Konstanz. (sda)