US-Bierkonzern lehnt belgische Übernahme-Offerte ab

Anheuser-Busch - InBev-Gebot von 46 Milliarden Dollar zu wenig.

Das belgische Unternehmen InBev ("Beck's" und "Stella Artois") ist der zweitgrösste Braukonzern der Welt und hat Anheuser-Busch ("Budweiser" und "Bud Light") - liegt auf Platz drei und beherrscht die Hälfte des US-Marktes – eine Übernahmeangebot unterbreitet (“persoenlich.com“ berichtete). Mit der Übernahme will InBev den britischen Branchenführer SABMiller übertrumpfen.

Der US-Bierkonzern Anheuser-Busch hat nun aber die milliardenschwere Übernahmeofferte des belgischen Konkurrenten InBev offiziell zurückgewiesen. Die von InBev gebotenen 46 Milliarden Dollar seien zu wenig, teilte der Traditionskonzern mit. Anheuser-Busch wolle stattdessen eigene Wachstumspläne verfolgen.

Beobachter erwarten nun eine feindliche Übernahmeschlacht auf dem hart umkämpften internationalen Biermarkt. InBev schaltete bereits ein US-Gericht ein. Es soll bestätigen, dass die Aktionäre von Anheuser-Busch die Führungsspitze auch ohne besonderen Anlass auswechseln können. Die Familie Anheuser-Busch und das Management können aufgrund der breiten Streuung der Aktien eine Übernahme nicht aus eigener Kraft verhindern. (sda)