GFK, Serviceplan, Mediaschneider, Plan.Net und Solutions haben am Mittwoch zur achten Marken-Roadshow ins Hotel Widder geladen. Trends und Gegentrends stellen die Markenführung vor grosse Herausforderungen, wie es in einer Mitteilung heisst. Deshalb seien an der diesjährigen Ausgabe, an der über 200 Gäste teilnahmen, die relevanten Konsum- und Kommunikationstrends im Fokus gestanden.
Den Auftakt der Veranstaltung in Form einer Begrüssung machte mit Christian Baertschi der Geschäftsführer der Serviceplan Gruppe Schweiz. Anschliessend nahmen sich die Referenten Peter Haller (Gründer und Geschäftsführer Serviceplan Gruppe), Wolfgang Adlwarth (Insight Director Consumer Panels GfK), Alexander Schill (Chief Creative Officer Serviceplan Gruppe), Barbara Evans (Geschäftsführerin Facit Research), Stefanie Jermann (Key Account Manager Consumer & Retail GfK) und Julian Simons (Geschäftsführer mediascale) der Thematik an und führten mit einem integrierten Navigationsmodell durch den Dschungel von insgesamt über 100 Megatrends, Folgetrends sowie Konsum- und Kommunikationstrends.
Aus 21 Megatrends werden mehr als 100 Folgetrends
Die Trends zu Beginn des Jahrtausends seien überschaubar. Demografie, Wohlstand, Ökologie und die einsetzende Digitalisierung hätten damals zu den führenden Trends im Hinblick auf die Entwicklung der Wirtschaft gezählt. Heute gebe es so viele Trends und Gegentrends wie nie zuvor. Experten sollen von einer «2. Gründerzeit» sprechen.
Die Marken-Roadshow hat aus den aktuellen öffentlichen Diskussionen 21 Megatrends zusammengestellt, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Der erste Schritt, die Megatrends für die Markenführung zu qualifizieren und zu bewerten, sei die Feststellung, wie sie sich auf Zielgruppen, auf Märkte, auf Medien, auf Messages und auf Touchpoints auswirken würden. Dabei würden rein rechnerisch schon über 100 Folgetrends entstehen.
Es werde rasch klar, dass es falsch sei, auf mehr Transparenz und bessere Zeiten zu warten. Falsch sei auch, nur noch in Quartalszeiträumen zu denken, auf Einzelmassnahmen zu setzen und Investitionsentscheidungen zurückzustellen. Richtig hingegen sei, ein neues, praktikables, ganzheitliches Navigationsmodell zu entwickeln, das zielorientiert durch den Trend-Dschungel führe und alle an der Markenführung beteiligten Arbeitsgruppen zusammenfasse. (pd/tim)