Viralität in der Schweiz

Studie - IAB Schweiz, Center for Storytelling & coUNDco untersuchen Phänomen.

Für eine Studie zum Thema Viralität in der Schweiz werden aktuelle und vergangene Beispiele von viralen Storys, Kampagnen oder Videos mit Schweizer Ursprung gesucht, die als Grundlage für die Studie dienen. In einer öffentlichen
 Umfrage können laut Medienmitteilung "gute" oder eigene Beispiele eingereicht werden. Ziel der Studie ist es, den Begriff "Viralität" und "virale Kampagne" zu präzisieren und Grössenordnungen von Erfolgszahlen im Kontext der Schweiz zu evaluieren. Marketingabteilungen sollen mit den Resultaten einen Überblick erhalten, um ihre Erwartungen in Briefings konkreter platzieren zu können und ihren "viralen Erfolg" zu begünstigen wissen.

Als Beispiel dient Steinbock Paul, der plötzlich zum Youtube-Star wurde. Der Steinbock aus dem Berner Tierpark Dälhölzli kann sich nämlich mit dem eigenen Horn am Allerwertesten kratzen.

Dies hatte Christoph Burgdorfer mit seinem Handy auf Video festgehalten, auf Youtube platziert und damit 800'000 Klicks verbucht. Steinbock Paul schaffte es auf die Titelseite von "20 Minuten" und wurde zum Werbestar von Graubünden Ferien neben den bekannten Werbe-­Steinböcken Gian und Giachen und kratzte mit anderen Tieren in einem Deutschen Werbespot für die Sixt Autovermietung um die Wette.

Die Diskussion um Viralität von Kampagnen, die sich auf natürliche Weise verbreiten, flammte ebenfalls in Zusammenhang mit dem Swisscom Samsung S4 Video wieder auf, das 3.8 Millionen Views auf Youtube erreichte. 

Der Branchenverband IAB Schweiz, das Center for Storytelling und die Agentur coUNDco versuchen dem Phänomen des viralen Effektes in der Studie “Viralität in der Schweiz” auf den Grund zu gehen; die Studie zielt ausschliesslich auf Schweizer Kampagnen und virale Inhalte ab. (pd)