Microsoft hat Anfang Februar weltweit eine Werbeoffensive für da neue Betriebssystem Vista gestartet. Verantwortlich Agentur ist McCann-Erickson, San Francisco. In den USA konnte die Kampage den gewünschten "Wow"-Effekt offenbar noch nicht hervorrufen, wie Horizont.net berichtet. Dies hätten zwei Umfragen des Marktforschungsunternehmens Harris Interactive in Rochester bei New York ergeben.
Die Bekanntheit des Nachfolgers von Windows XP hat sich zwar seit Dezember 2006 von 47 Prozent auf 87 Prozent im März erhöht, allerdings ist der Anteil der Vista-Kenner, die ihren PC in den kommenden 12 Monaten auf das neue Betriebssystem umrüsten wollen, zeitgleich von 20 Prozent auf 12 Prozent gesunken.
Im März dieses Jahres gaben zudem 67 Prozent der US-Verbraucher an, weiterhin mit ihrem bewährten Betriebssystem arbeiten zu wollen. Im Dezember waren es nur 31 Prozent. Eine deutliche Mehrheit von 60 Prozent der Befragten gab ausserdem an, dass das Vista-Betriebssystem keinen Einfluss darauf hat, ob oder wann sie sich einen neuen PC oder ein neues Notebook kaufen.
Für die erste Umfrage wurden Anfang Dezember 2006 mehr als 1000 online-repräsentative Verbraucher befragt. An der zweiten Befragung im März 2007 nahmen mehr als 2200 Surfer teil.