Die Stiftung Schweizer Sporthilfe konzentriert sich seit diesem Jahr voll auf die Förderung des leistungsorientierten Nachwuchssports. Gemäss Sporthilfe-Präsidentin Ruth Metzler soll dabei die aktive Suche nach Geldquellen im Zentrum stehen.
Um die finanzielle Unterstützung ausbauen zu können, sei es wichtig, dass die Sporthilfe wieder aktiver kommuniziere, sagte die ehemalige Bundesrätin am Mittwoch in Zürich. "Die Bevölkerung weiss aber noch zu wenig über die Tätigkeit der Stiftung." Selbst in Sportkreisen sei sie teilweise zu wenig bekannt, sagte Metzler.
Seit Beginn dieses Jahres sieht sich die Sporthilfe als reine Fundraising-Institution. Die Stiftung entscheidet nicht über die Vergabe von Mitteln, sondern ist für deren Beschaffung verantwortlich. Die Vermarktung der Olympischen Ringe liegt neu in der Hand von Swiss Olympic.
Sensibilisierung in der Privatwirtschaft
Es brauche einen Mentalitätswandel in der Privatwirtschaft, sagte Metzler. "Diese Leute müssen sich bewusst werden, dass im Nachwuchssport nicht mit Sponsoring zu arbeiten ist. Es gibt keine direkte Gegenleistung." Gemäss der alt Bundesrätin könnte auch der Staat noch etwas mehr dazu beitragen.
Sie habe in der Wirtschaft auch schon Türchen öffnen können, sagte Metzler, die seit Anfang Jahr die Funktion der Präsidentin ehrenamtlich ausübt. Sie habe diese Funktion aber vor allem angenommen, weil ihr der Sport am Herzen liege und sie sich zu Sport und Leistung bekenne.