Wer BMW fährt ist ein Kämpfer-Typ

Studie - Jaguar-Käufer haben hingegen eine stark kulturelle Wertehaltung.

Kaufplaner verschiedener Automarken und -modelle unterscheiden sich deutlich voneinander. Dies ist ein Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsprojekts von TNS Emnid und Scout24 Media. Die Studie ergab, dass zum Beispiel im Segment der gehobenen Mittelklassewagen die Kaufplaner von BMW und Mercedes eine materielle Grundhaltung aufweisen. Die Kaufplaner der Marke Mercedes sind allerdings eher rational geprägt, während der BMW-Suchende ein eher kämpferischer Typ ist.

Ganz anders sehen die Kaufplaner von Jaguar aus. Diese eher exklusive Klientel charakterisiert sich durch eine stark kulturelle Wertehaltung. Entsprechend werden die Semiometrie-Begriffe Kunst, Theater oder Buch von dieser Käufergruppe deutlich überbewertet.

"Kommunikationsplaner aller Medien müssen sich auf die immer stärker diversifizierende Zielgruppe von Pkw-Käufern einstellen", erläutert André Petras, Leiter des TNS Emnid Semiometrie Centers. Die semiometrische Analyse liefere nicht nur auf Markenebene, sondern auch auf Modellebene relevante Ergebnisse für Kommunikation und Marketing.

"Am Beispiel des Toyata Avensis Verso lässt sich zeigen, dass die Kaufplaner für ein Modell ein klares Profil aufweisen. Daraus lassen sich entsprechende Marketingmassnahmen für eine Käufergruppe ableiten. Das Familienauto Avensis Verso beispielsweise kombiniert Fahrleistungen, dynamisches Design -- und genügend Raum. Er verbindet die Eigenschaften eines Family-Vans mit der Eleganz und Dynamik einer Limousine und trifft das semiometrische Profil einer erlebnisorientierten und pflichtbewussten Zielgruppe an", so Dr. Bernd Büchner, Senior Research Consultant in der Automobilmarktforschung von TNS Emnid.