Im Rechtsstreit zwischen Google und dem US-Versicherungsunternehmen Geico brauen sich dunkle Wolken über dem Werbeprogramm der bunten Suchmaschine zusammen. Grund der bereits im Vorjahr eingebrachten Klage war die Möglichkeit für Konkurrenten von Geico, ihre Werbelinks zu platzieren, wenn der User ausdrücklich die Begriffe "Geico" oder "Geico Direct" als Suchworte eingibt.
Geico sieht durch diese Praxis sein Markenrecht verletzt. Das US-Gericht neigt dazu, der Sichtweise von Geico zuzustimmen, berichtet das IT-Portal Cnet. Für Google, dessen Umsätze überwiegend aus den bezahlten Werbelinks kommen, bedeutet das nichts Gutes.
Das Gericht im US-Bundesstaat Virginia hat nun den beiden Streitparteien 30 Tage eingeräumt, um sich aussergerichtlich zu einigen. Sollte innerhalb der Frist keine Einigung erzielt werden, stehen die Chancen für Geico nicht schlecht, seinen Standpunkt durchzusetzen.