Werbevermarkter kämpft gegen schwache Währung in Osteuropa

Goldbach Media - Kappeler:"Die Märkte sind zum Teil sehr stark geschrumpft."

Bereits Ende Januar interviewte die "Handelszeitung" Klaus Kappeler, CEO von Goldbach Media. Ende Februar nun zum zweitenmal. Grund: Die schwache Währung in Osteuropa lässt den Umsatz des Werbevermarkters schrumpfen. "2009 haben uns die Währungen ein Schnippchen geschlagen", sagt Kappeler. So beispielsweise in Polen. "Wir sind umsatzmässig zwar um 20 Prozent gewachsen, doch die Währung sank in der gleichen Zeit um 25 Prozent - also mussten wir in Schweizer Franken ein Minus von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr hinnehmen", so der CEO.

Trotz allem sei man aber im operativen Online-Geschäft profitabel. Zudem sei es gelungen, in Polen und in Tschechien Verträge mit Facebook abzuschliessen. "Das hat uns in Tschechien auf Reichweiten-Platz zwei der grössten nationalen Anbieter katapultiert", sagt Kappeler. Trotz der schlechten Währungssituation blickt Kappeler nach wie vor zuversichtlich in die Zukunft. "In drei Jahren wird Goldbach Media mit Sicherheit einer der attraktivsten Medientitel in Europa sein", lautet Kappelers Botschaft zum zweitenmal.