Die Biermarke "Züri-Hell" gibts gleich zweimal. Einmal von den Leuten um Alfred Antonietti mit einem Grossmünster-Logo und einmal von der Brauerei Karbacher mit dem Zürcher Böög auf der Ettikette. Mit der Folge, dass nun ein Marken-Streit entbrannt ist, wie 20 Minuten berichtet. Antonietti behauptet, dass die Bieridee geklaut sei, er habe die Marke "Züri-Hell" am 4. Dezember 2003 beim Institut für geistiges Eigentum hinterlegen lassen. In diesem Sommer sei dann plötzlich ein anderes Bier das Karbacher Züri-Hell aufgetaucht, dessen Hinterlegungsdatum war der 18. März 2004.
Für die Brauerei Karbacher erklärt Markenrechtler Matthias Bebi, dass "Züri-Hell" als Marke nicht schutzfähig sei, weil es beschreibende Elemente enthalte. Es könne von einem Ideen-Klau nicht die Rede sein. Antonietti hält dies für einen Racheakt: "Wir gelangten ursprünglich mit unserer Idee an die Brauerei Karbacher, doch dann scheiterte das Projekt an der Umsetzung." Es wird nun in einem Rechtsverfahren geprüft, ob eine Verwechslungsgefahr besteht.