Mit diesem Beitrag möchten wir unserem Nachwuchs in der Branche, unseren Auszubildenden, ein Gesicht geben und sie in den Vordergrund stellen.
Wir waren auf dem diesjährigen Lehrlingsausflug des PromoSwiss-Verbands unterwegs in der spannenden Welt der Logistikbranche. Bei Lyreco Switzerland AG durften wir eintauchen in diesen interessanten Bereich und haben Einblicke hinter die Kulissen einer pulsierenden Logistik bekommen.
Während dieses Ausflugs haben wir uns im Dialog mit unserer «next generation» ausgetauscht und spannende Erkenntnisse über ihre Ansichten und Einstellungen gewinnen dürfen. Unsere Lehrlinge besuchen alle die Berufsschule im Fachbereich Branche Marketing & Kommunikation – www.marketingkomm.ch. Die Branche Marketing & Kommunikation ist dynamisch, bunt und vielfältig und bietet optimale Startvoraussetzungen für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn. Es wird je nach Fachrichtung noch unterteilt in:
· Medienverlag
· Werbung
· Produktion/Druck
· Vermittler & Vermarkter
· Buchverlag
· Werbeartikel
Wollt ihr mehr Details zur Ausbildung erfahren, wendet euch gerne an PromoSwiss Verband, Urs Germann (Präsident und Ressort Aus- und Weiterbildung, urs.germann@promoswiss.ch).
Unser Dialog mit unseren Lehrlingen, um mehr über sie und ihre Ansichten zu erfahren:
Persönlichkeit und Gefühl
1. Wann hattest du zum ersten Mal das Gefühl: «Ich bin hier richtig»?
· Ich bin hier richtig, weil diese Brache einfach abwechslungsreich und superspannend ist – dies spürt man gleich von Beginn an.
· Viel lieber mache ich etwas Spannendes wie jetzt, statt etwas Langweiliges zu machen, wie aus meiner Sicht zum Beispiel im Notariat zu arbeiten.
2 Was war bisher dein grösster Aha-Moment in der Ausbildung?
· Ich war selbst auf der Herbstmesse und bin dort direkt in Berührung mit Werbeprodukten gekommen, die in meinem Ausbildungsbetrieb entwickelt und hergestellt wurden. Das war ein beeindruckendes und schönes Gefühl.
3. Gab es einen Moment, wo du dachtest: «Das hätte ich mir nie zugetraut – und jetzt kann ich’s»?
· Mails schreiben
· Verzollungen machen
· Ans Telefon / an den Schalter gehen und
direkten Kontakt zu Kunden haben
· Verantwortung übernehmen
· Telefonakquise
· SEO-Optimierung
Fazit: Viele Aufgaben haben wir uns zunächst nicht zugetraut, bis wir diese machen und lernen durften, um zu merken, dass man immer mehr Übung und Routine bekommt.
Kreative und bildhafte Fragen
4. Wie würdest du deinen Beruf deinem besten Freund, deiner besten Freundin in drei Worten beschreiben?
· Spannend, abwechslungsreich, modern
· Kollegial, kreativ, aufregend
· Inspirierend, interessant, ideenreich
5. Was würdest du deinem Ich von vor der Ausbildung rückblickend gern sagen?
· Es ist nicht so schwierig.
· Einfach machen.
· Fehler machen ist okay.
· Sich Zeit geben.
Echte Geschichten – aus dem Berufsalltag
6. Erzähl uns von einem Tag in der Ausbildung, an den du dich noch lange erinnern wirst.
· Für die neue Homepage machten wir eine Case-Studie – ein Fotoshooting in pulsierender Umgebung. Im Hotel war eine Visagistin, die die Leute schminkte, und dann stellten wir fest, dass wir die Werbeprodukte (Hauptbestandteil) vergessen hatten!
· Ein Video, initiiert vom Übungskurs (ÜK): Erklärvideos über die verschiedenen Druckverfahren. Seit dem Projekt ist der Austausch zwischen unserer Druckerei und unserer Administration noch intensiver und besser.
7. Was war die lustigste Situation, die dir bisher im Berufsalltag passiert ist?
· Das erste Mal, als Remo Forrer zu uns ins Büro kam und ich zunächst nicht wusste, wer er ist.
Kurz und knackig
«Das Coolste an meinem Job ist …»
· Team
· Selbständigkeit
· Familiäres Miteinander
· Auftragszusagen und Erfolge
Berufsstolz und Abgrenzung
8. Was würdest du jemandem antworten, der sagt: «Früher war alles besser»?
· Das freut mich, und das ist schön für dich.
· Stimmt schon – jedoch haben wir heute die KI (künstliche Intelligenz).
· In dem Fall.
· Dein Früher ist mein Jetzt.
9. Was kann deine Generation im Beruf besser als die vorherige?
· Schneller arbeiten
· Online-Technologie
· Social-Media-Content
· TikTok-Videos
· Wissen, wie man die junge Generation anspricht, auch, mit welchen Werbeprodukten.
10. Welche Vorurteile über deinen Beruf nerven dich – und was stimmt wirklich?
· Als Lehrling kocht man nur Kaffee – und ja, manchmal macht man wirklich auch Kaffee!
· Alle Lehrlinge rauchen – nicht alle rauchen.
· Dass Lehrlinge nichts machen und bequem sind – das stimmt natürlich nicht.
Zukunft und Selbstbewusstsein
11. Was willst du besser machen als die Generation vor dir?
· Proaktiver Empfehlungen aussprechen,
damit das Gesamtbild stimmt.
· Eine bessere Work-Life-Balance haben.
· Lockerer Kundenkontakt.
· Nicht so traditionell unterwegs sein.
12. Wie sieht dein Beruf in zehn Jahren
aus – und was hat sich dann (hoffentlich) geändert?
· Digitalisierung nimmt noch mehr zu.
· Päckchen nicht mehr selber verpacken.
· Verkürzte Arbeitszeit.
· Gemessen wird man am Resultat, nicht an der Arbeitszeit.
13. Worauf, was du schon kannst, bist du stolz – und womit kannst du jetzt schon alten Hasen die Stirn bieten?
· KI – künstliche Intelligenz wie ChatGPT.
· Produktinspirationen für die jüngere Generation entwickeln.
14. Wenn ein Schulabgänger noch nicht
weiss, in welche Richtung er sich aus- und weiterbilden möchte, was für einen Tipp gibst du Ihm mit auf den Weg?
· Viel schnuppern gehen.
· Nur zusagen, wenn man sich zu 100 Prozent sicher ist, und nicht das
Nächstbeste annehmen.
· Etwas machen, was einem wirklich gefällt und einem Freude macht, nicht das, was besser bezahlt wird.
· Schweizer Bildungssystem ausschöpfen und mehr Wege gehen, zum Beispiel mehrere Lehren machen.
Statement zum heutigen Ausflug:
· Interessant
· Informativ
· Spannend
· Erlebnisreiche Einblicke «behind the scenes»
· Sehen, was Menschen in der Logistik
alles machen
· Coole neue Lagertechnologie gesehen
· Tolle, harmonische Gruppe
· Hat Freude gemacht
· Cool gefunden – neue Leute kennengelernt
· Leckeres Essen
Restaurant Barracuda, Hotel I Brasserie I Bar, 5600 Lenzburg – Barracuda.ch
Das Barracuda ist Teil der TRINAMO AG aus Aarau. Das Sozialunternehmen ermöglicht Menschen mit einer Leistungseinschränkung eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Wir bieten im Aargau geschützte Arbeitsplätze in verschiedenen Betrieben und Werkstätten an.