Mit einer Sonderbeilage hat die Aargauer Zeitung (AZ) am Samstag ihr 10-jähriges Bestehen gefeiert. Am 4. November 1996 erschien die erste Ausgabe aus der Fusion der Erzrivalen Aargauer Tagblatt und Badener Tagblatt. "Das Wagnis hat sich gelohnt", stellt AZ-Verleger Peter Wanner im Editorial der Beilage fest. Die AZ habe sich in den letzten 10 Jahren als feste publizistische Grösse inner- und ausserhalb des Aargaus etabliert.
An der AZ führe im Aargau medial kein Weg vorbei, schreibt Landammann Kurt Wernli in seinem Beitrag. Die AZ habe als Medium weit über die Kantonsgrenze hinaus eine Bedeutung. Die Medienvielfalt hänge nicht nur von der Zahl der Publikationen ab, sagte Bundespräsident Moritz Leuenberger in einem Interview mit der AZ. Die Konzentration der Medien sei daher nicht nur schlecht.
Je grösser die Zeitungsverlage seien, desto grössere Redaktionen könnten sie sich leisten. "Ein Einheitsbrei entsteht ja oft durch Faulheit der Journalisten: wenn sie alle voneinander abschreiben", sagte Leuenberger, Vorsteher des eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).
Hauptsitz der AZ-Redaktion ist Baden. In der Kantonshauptstadt Aarau, Frick und Wohlen bestehen Aussenbüros. Peter Buri ist seit Oktober 2004 Chefredaktor. 133 Personen (Redaktion und Technik) produzieren das Blatt. Gedruckt wird die AZ in Aarau.