Über 120 Deutschschweizer Verlage präsentieren ihre Produktion auf der Frankfurter Buchmesse. 40 leisten sich einen eigenen Stand, 84 nutzen den Gemeinschaftsstand des Schweizer Buchhändler- und Verlegerverbands (SBVV). Inklusive Literaturagenturen, anderen Buch-Dienstleistern und Westschweizer Verlagen stellen 200 Schweizer Unternehmen auf der weltgrössten Buchmesse aus. Im Café des neu gestalteten SBVV-Gemeinschaftsstands werden wiederum zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt, darunter Lesungen der für den Schweizer Buchpreis nominierten Sibylle Berg, Ursula Fricker, Peter von Matt, Thomas Meyer und Alain Claude Sulzer. Franz Hohler liest aus seinem Buch "Spaziergänge" und Matthias Nawrat aus seinem preisgekrönten Erstling "Wir zwei allein".
Auf dem traditionellen Schweizer Empfang vom Donnerstag (11. Oktober) will SBVV- Präsidentin Marianne Sax eine "Neuigkeit im Zusammenhang mit dem Schweizer Buchpreis" verkünden. Es handle sich aber dabei nicht um die von Medien wiederholt geforderten Mitberücksichtigung der Westschweizer Literatur bei der Vergabe des Schweizer Buchpreises, sagte SBVV-Geschäftsführer Dani Landolf auf Anfrage. Dank dem vom Bund neu geschaffenen "Eidgenössischen Literaturpreis" würden Bücher aus der Romandie grosszügig ausgezeichnet. Obwohl das auch für Bücher aus der Deutschschweiz gilt, werde der SBVV aber weiter seinen "Schweizer Buchpreis" - halt neu parallel zum "Eidgenössischen" - verleihen. (sda)