DRS-Ombudsmann Otto Schoch hat im Jahr 2002 total 162 Beanstandungen gegen Schweizer Fernsehen DRS und Schweizer Radio DRS erhalten. Das waren 21 mehr als 2001. Als häufigster Reklamationsanlass wurde "mangelnde Sachgerechtigkeit" genannt.
Von den 162 erhaltenen Beanstandungen hält Schoch deren 57 für begründet, wie aus dem am Montag veröffentlichten Tätigkeitsbericht 2002 hervorgeht. An die Unabhängige Beschwerdeinstanz sind sieben der Beanstandungen weitergezogen worden.
Durch eine koordinierte Aktion gingen in der Ombudstelle 30 Reklamationen zur neuen Programmstruktur von Schweizer Radio DRS3 ein. Daher ist die Zahl der Beanstandungen des Radioprogramms gegenüber den Vorjahren deutlich gestiegen. Sie liegt aber mit total 69 noch immer unter den 88 Reklamationen an TV-Sendungen.