Nach Branchenprimus Joost bringt auch das US-Schweizer Unternehmen Zattoo TV-Programm via Internet direkt auf den Computerbildschirm. Anders als bei YouTube werden keine Homevideos privater Nutzer gezeigt, sondern klassische Inhalte der Fernsehstationen. Dieses Konzept findet bei Internet-Usern grossen Anklang. "Mittlerweile stehen wir etwa bei 150.000 registrierten Nutzern. Weit weg von der 200'000-User-Grenze sind wir nicht mehr", sagt Zattoo-Geschäftsführer Beat Knecht.
Die immer grösser werdende Zahl der Online-TV-Konsumenten führt bei Zattoo aber auch zu technischen Problemen beim Streamingserver. Das Service befindet sich momentan genau wie Joost in der Beta-Testphase: Je nach Bandbreite der Internetverbindung kommt es teilweise zu Abstürzen, einer Beeinträchtigung der Signalqualität und zu flimmernden Bildern. "Wir arbeiten kontinuierlich an unserer Signalqualität, doch im Internet kann man einfach keine Garantie für die Auslieferung von Livestreams geben", bestätigt Knecht.