Die SRG hat 2013 ihre Ziele erreicht. Dank erfolgreichen neuen Angeboten und bewährten Programmen habe sie ihren Service-public-Auftrag erfüllt, heisst es in der Mitteilung vom Freitag. Trotz weiter sinkender Werbeeinnahmen habe sie im vergangenen Jahr einen Überschuss von 20 Millionen Franken erzielt.
Die im Frühjahr fehlende Messung der Zuschauerzahlen wirkte sich markant auf die Werbeeinnahmen aus. Dieser Einbruch konnte trotz guter Auftragslage in der zweiten Jahreshälfte nicht mehr wettgemacht werden. Der Werbeertrag sank gegenüber dem Vorjahr um über elf Millionen Franken. Bei den Empfangsgebühren sind die Einnahmen leicht gewachsen.
Sport ist Trumpf
Mit dem Themenmonat zur Schweizer Geschichte, mehr Eigenproduktionen, verstärkter Berichterstattung über die anderen Sprachregionen und weiter verbesserten Leistungen für Sinnesbehinderte hat die SRG ihren Service-public-Auftrag noch zielstrebiger erfüllt. Dank straffer Kostenkontrolle und Effizienzsteigerungen hat sie beim Produktionsaufwand sparen können. Da im Berichtsjahr sportliche Grossanlässe wie Olympische Spiele und Fussball-EM oder -WM (die in den geraden Jahren die Personal- und Produktionskosten erhöhen) weitgehend fehlten, sank der Aufwand in diesen Bereichen um elf Millionen Franken gegenüber 2012.
2014 bietet die SRG in Fernsehen, Radio und Online unter anderem eine breit gefächerte Berichterstattung über sportliche Grossanlässe wie die Olympischen Winterspiele in Sotschi, die Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien sowie die Leichtathletik-Europameisterschaften in Zürich. Dennoch setzt die SRG auf eine strikte Finanzplanung und Sparmassnahmen und rechnet auch für 2014 mit einem ausgeglichenen Ergebnis. (pd)
Bild: SRG/Christine Blaser