15.10.2012

Jugendmedientage

24-Stunden-Journalismus im Fokus

Fachleute geben in Zürich ihre Erfahrungen weiter.

Die ersten Schweizer Jugendmedientage (JMT) befassen sich mit dem Journalismus, der rund um die Uhr stattfindet. Mehr als 70 Jungjournalistinnen und -journalisten nehmen am Treffen vom kommenden Wochenende in Zürich teil. Einige Veranstaltungen sind öffentlich. Auf dem Podium diskutieren am Freitagabend MAZ-Studienleiterin Alexandra Stark, Noch-Chefredaktor von "20 Minuten Online", Hansi Voigt und "Sonntag"-Chefredaktor Patrick Müller. Sie erläutern ihre Ansichten zur Entwicklung des Journalismus in Zeiten der Online-Berichterstattung, die rund um die Uhr stattfindet.

Welche Auswirkungen hat diese Art Journalismus auf die Arbeit der Schreibenden? Inwiefern wirkt sich diese Art Berichterstattung auf die Qualität der Journalisten-Arbeit aus? Und: Spielt es für die Lesenden tatsächlich eine Rolle, ob sie eine Information auf dem einen Online-Portal zwei Minuten früher haben, als auf dem anderen? Am Samstag stellen Nachwuchsfotografen und -fotografinnen ihre Werke aus und diskutuieren mit dem Publikum. Und am Sonntag referiert der Medienfachmann Pierre Romera aus Frankreich über Datenjournalismus. Organisiert werden die JMT vom Dachverband Junge Medien Schweiz. Wie die Organisatoren am Montag mitteilten, haben die jungen Teilnehmenden unter anderem auch Gelegenheit, unter Anleitung erfahrener Medienleute in Workshops aktiv zu sein. (pd)


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen