Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) ist zurzeit mit der Umsetzung der neuen regionalen Radio- und Fernsehlandschaft in der Schweiz beschäftigt. Im August sollen die 55 Konzessionen ausgeschrieben werden, wie Matthias Ramsauer, Bakom -Vizedirektor und Leiter der Abteilung Radio und Fernsehen, am Mittwoch vor den Medien in Biel sagte. Bis Frühling 2008 dann soll der Kuchen verteilt sein.
Das Bakom legte dazu Leistungsaufträge und das Splitting der Gebühren pro Versorgungsgebiet fest. Von den 4 Prozent des Ertrags der Empfangsgebühren sind rund 18 Mio. Fr. für die privaten Radiosender und 32 Mio. Fr. für die privaten Fernsehstationen vorgesehen.
Dazu müssen die Privaten allerdings auch die im Leistungsauftrag festgeschriebe Service-Public-Funktion erfüllen. "Die Medien spielen eine zentrale Rolle für die Demokratie. Der Verfassungsgeber ist der Meinung, dass hier nicht allein der Markt entscheiden soll", insistierte BAKOM-Direktor Martin Dumermuth. (pers/sda)