Die privaten Radio- und Fernsehsender sollen maximal 55 Millionen Franken aus den 1.1 Milliarden Franken der Empfangsgebühren der SRG erhalten. Der Ständerat geht damit über die Limite von 44 Millionen von Bundesrat und Nationalrat hinaus.
Die kleine Kammer folgte einer von Thomas Pfisterer (FDP/AG) angeführten Kommissionsminderheit. Die Lokalradios sollen zwischen 3 bis 5 Prozent der Radioempfangsgebühren erhalten, die privaten TV- Stationen zwischen 2 und 5 Prozent. 1 Prozent entspricht bei den Radiogebühren 4 Millionen, bei den Fernsehgebühren 7 Millionen.