Seit 2006 sind in Mexiko 67 Journalisten getötet worden und 14 weitere verschwunden. Das sagte die für Verbrechen gegen die Redefreiheit zuständige Staatsanwältin Laura Angelina Borbolla am Dienstag (Ortszeit) bei einer Anhörung im mexikanischen Kongress. Sie kenne nur einen Fall um die Tötung eines Journalisten, in dem es eine Verurteilung gegeben habe. Ihre Einheit habe 74 Verdächtige im Zusammenhang mit Ermordungen von Reportern identifiziert, sagte Borbolla weiter. Sie sagte aber nicht, ob einige der Verdächtigen festgenommen wurden.
Mexiko gilt als eines der gefährlichsten Länder für Reporter. Nach Angaben des in New York ansässigen Komitees zum Schutz von Journalisten (CPJ) sind seit Dezember 2006 bis Ende 2011 48 Journalisten entweder getötet worden oder verschwunden. (sda/dpa)