Die Weltwoche hat am Montag ihren 70. Geburtstag gefeiert -- mit einem Faksimile der ersten Ausgabe vom 17. November 1933 und einer Jubiläumsausgabe. Diese lässt in Beiträgen aus den letzten 70 Jahren prominente Federn aufleben. Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch, Hermann Hesse, Thomas Mann, Golo Mann, Robert Jungk, Niklaus Meienberg -- sie alle schrieben für die Weltwoche. Mit Beiträgen von ihnen will die Wochenzeitung vor allem jüngeren Leserinnen und Lesern vor Augen führen, was die «Weltwoche» einmal war, wie Chefredaktor Roger Köppel im Editorial schreibt.
Bei der Durchsicht der Ausgabe stechen auch Namen wie Winston Churchill und Willy Brandt als Autoren ins Auge. Weiter sind Beiträge zu finden von Journalisten wie Roman Brodmann, Hans O. Staub, Oskar Reck, Hans Gmür, Werner Wollenberger und Heiner Gautschy sowie beispielsweise vom Historiker Jean Rodolphe von Salis, dem Maler Max Bill oder dem Schriftsteller Martin Walser.
Die Themen -- zum Beispiel Jesse Owens, Hans Arp, die Studentenproteste von 1968, der Ungarnaufstand -- versprechen einen "Spaziergang durch die Geschichte", wie Köppel es nennt. Teilweise sichtbar werden dabei auch die Wendungen der Weltwoche.