Abrechnung mit Ingrid Deltenre

Schellenberg - "Der Frau fehlt jedes soziale Fundament."

Im Interview mit dem Sonntagsblick geht der ehemalige Fernsehdirektor Peter Schellenberg mit seiner Nachfolgerin Ingrid Deltenre hart ins Gericht. "Lüthi und Blanc", das Schellenberg als sein Kind betrachtet, werde eingestellt, weil das Geld fehle, das an anderen Orten z.B. im Internet "verpulvert" worden sei.

Schellenberg bezichtigt Ingrid Deltenre, dass sie seine Spuren löschen wolle. "Ich warte darauf, dass ich wie im Stalinismus aus den alten Fotos wegretuschiert werde", so der ehemalige Fernsehdirektor. Bei erfahrenen Leuten, die eng mit ihm zusammengearbeitet haben, hätte eine regelrechte "Säuberungsaktion" stattgefunden. Mitarbeiter seien kurz vor der Pensionierung auf die Strasse gestellt worden.

Zu der von SF neu geplanten Wirtschaftssendung meint Schellenberg: "Eine zusätzliche ist etwa so sinnvoll wie eine Vorschau auf die Lottozahlen vom nächsten Wochenende." Die Umbenennung von SF DRS zu SF Schweizer Fernsehen ist für Schellenberg ebenfalls "ein weiteres unerklärliches Kapitel". Auch am neuen News-Studio lässt er kein gutes Haar: "Eine Hotelréception, bestückt mit Models aus dem Versandhaus."