Radio 105 ist nicht bereit, die erneute Absage des UVEK hinzunehmen und fordert nun seine Hörer zum "gemeinsamen UKW-Kampf auf. Die Behörden hätten sich erneut über die Publikumsbedürfnisse hinweggesetzt und mit DJ Radio wieder einen Spartensender für Zürich statt ein Jugendradio konzessioniert, obwohl in der Ausschreibung ganz klar ein Jugendradio vorgesehen gewesen sei, begründet der Sender seinen Schritt.
Radio 105 hatte sich mit einem Radioprojekt mit dem Namen "Music First um die Zürcher Jugendradio-Konzession beworben, die aber schliesslich DJ Radio zugesprochen wurde. Mit "Music First" seien alle Bedingungen der Ausschreibung erfüllt worden, trotzdem habe man Radio 105 eine Absage erteilt. Dies sei bereits das dritte Mal.
Die Begründung der Absage an 105 sei für das UVEK und BAKOM eher peinlich und könne nur politischer, niemals aber sachlicher Natur sein, Mehr dazu werde Radio 105 in einer späteren Medienmitteilung veröffentlichen. Das siebenjährige Bestehen von Radio 105 sei gezeichnet von permanenten Schikanen und Behinderungen durch die Behörden.
Zahlreiche Hörerreaktionen auf den Konzessions-Entscheid hätten Radio 105 sehr bewegt und dazu motiviert, weiterzukämpfen. Radio 105 werde deshalb in den nächsten Wochen Licht in die undurchsichtige Konzessionierungspolitik des UVEK und BAKOM bringen und Informationen veröffentlichen, die bisher der Bevölkerung vorenthalten worden seien.