Hollywood reagiert auf das Massaker in einer Grundschule in Connecticut: Der Fernsehsender Fox wollte neue Episoden seiner Erfolgsserien am (heutigen) Sonntag nicht zeigen, die Premieren der Filme "Jack Reacher" und "Parental Guidance" wurden verschoben. Fox teilte mit, wegen des möglicherweise heiklen Inhalts würden die neuesten Folgen von "Family Guy" und "American Dad" vorerst nicht gesendet. Auch eine Wiederholung der "Cleveland Show" wurde gegen eine Wiederholung ausgetauscht.
Der Schauspieler Jamie Foxx erklärte am Samstag, Hollywood müsse einen Teil der Verantwortung für Gewalttaten wie die in Newtown übernehmen. Schauspieler könnten die Tatsache nicht ignorieren, dass Gewalt in Filmen Menschen beeinflussen könnte, sagte Foxx in einem Interview. Er warb für seinen neuen Film "Django Unchained", der von vielen Gewaltszenen geprägt ist.
Regisseur Quentin Tarantino sagte dagegen, er wolle seine Filme nicht jedes Mal verteidigen müssen, wenn es zu einem Amoklauf komme. Solche Tragödien passierten, erklärte er. Verantwortlich seien die Täter. (sda)

