Aktuelle Inhalte auf grossen Web-Portalen sollen kostenpflichtig werden. Dies fordern unter anderem Tom Curley, Präsident der Nachrichtenagentur AP, sowie der Medienmogul Rupert Murdoch am "World Media Summits" in Peking. "Wir Content-Produzenten haben zu langsam auf die freie Ausbeutung von Nachrichten reagiert", sagt Curley gemäss 20 Minuten Online vor den 300 Teilnehmern. Massenhaft genutzte Web-Angebote wie YouTube oder Facebook seien zu Umschlagplätzen für News geworden und hätten die Online-Auftritte traditioneller Nachrichtenmedien verdrängt. "Wir Content-Produzenten müssen schnell und entschlossen handeln, um die Kontrolle über unseren Inhalt wieder zu erlangen", sagt der AP-Chef weiter.
Rupert Murdoch doppelt nach. Der Verleger vom Medienkonzern News Corp. sagte, es gebe zurzeit eine Bewegung hin zu bezahltem Content. Dies müsse genutzt werden, damit nicht "die Content-Kleptomanen triumphieren".