Die Zeitungsfrühzustellfirmen Zuvo und Prevag kündigten im März an, die Löhne ihrer Verträger massiv zu kürzen. Obwohl die Gewerkschaften comedia und Kommunikation nicht in einer direkten Sozialpartnerschaft mit diesen Firmen stehen, jedoch die Interessen der Betroffenen vertreten, hat man die Firmenleitungen dazu aufgefordert, mit den Gewerkschaften in Verhandlungen zu treten. Wie die comedia schreibt, habe man sich bis heute in vier Gesprächsrunden getroffen. Für die betroffenen Verträger konnte allerdings keine befriedigende Lösung gefunden werden. Die Geschäftsleitung der Zuvo hat sich geweigert, mit den beiden Gewerkschaften comedia und Kommunikation in echte Verhandlungen einzutreten.
Die Betroffenen haben sich am 27. Juni 2009 für Kampfmassnahmen ausgesprochen. Wie die Gewerkschaften comedia und Kommunikation mitteilen, habe man einen Aktionsplan erstellt und werden in naher Zukunft die ersten gewerkschaftlichen Aktionen gegenüber der Zuvo und der Prevag auslösen. Unterbrüche bei der Hauszustellung sind nicht auszuschliessen.