Albert Steck kehrt in den Journalismus zurück

NZZ am Sonntag - Der langjährige PR-Chef der Migrosbank wechselt zur NZZaS. Seit diesem Frühling schreibt er für das Wirtschaftressort der Zeitung, die er auf Anfrage von persoenlich.com als das bezeichnet, was die «Berliner Philharmoniker bei den Orchestern» darstelle.

von Tim Frei

Albert Steck ist seit diesem März für die «NZZ am Sonntag» als Wirtschaftsredaktor tätig, wie er persoenlich.com mitteilte. Seit Anfang Juni gehört er zum Impressum des Wirtschaftsressorts. Er soll vor allem die Bankbranche sowie Finanz- und Vorsorgethemen abdecken. Bei der NZZaS folgt er auf Sebastian Bräuer, der neu fürs Sportressort tätig ist.

Zuvor verantwortete Steck bei der Migrosbank die Markt- und Produktanalyse. Dabei lancierte er einen Blog, der nach eignen Angaben innerhalb von zwei Jahren 20'000 Leser pro Monat erreicht haben soll. Zudem führte er bei der Bank während sechs Jahren die Public Relations.

«Ich habe nach wie vor viel Herzblut für den Journalismus. Es ist einer der faszinierendsten Berufe – mein Seitenwechsel hat mich darin bestätigt», erklärt Steck seine Rückkehr in den Journalismus auf Nachfrage. Noch seien Journalismus-Rückkehrer ja die Ausnahme, er könne den Schritt aber nur empfehlen.

Zur «NZZ am Sonntag» sei er gewechselt, da sie «eine absolute Qualitätszeitung mit einem breiten Spektrum an Themen» sei. «Sie ist unter den Schweizer Zeitungen das, was die Berliner Philharmoniker bei den Orchestern darstellen», ergänzt Steck.

Vor seinem temporären Seitenwechsel in die PR war Steck Redaktor beim Nachrichtenmagazin «Facts» und beim Wirtschaftsmagazin «Bilanz». 2007 gewann er den Medienpreis für Finanzjournalisten (persoenlich.com berichtete). Er verfügt über einen Abschluss an der Universität Zürich in Ökonomie, Publizistik und Politologie.