Alle Kündigungen zurückgezogen

Servus TV - Der österreichische Privatsender will entgegen der Ankündigung vom Mittwoch weiterhin senden.

Überraschende Wende beim österreichischen Servus TV: Die Ankündigung von Red-Bull-Eigentümer Dietrich Mateschitz, den Sender vom Netz nehmen zu wollen und alle Mitarbeiter zu kündigen, wurde am Mittwoch zurückgenommen. Nach Gesprächen hätten sich alle Beteiligten dazu geeinigt, den Privatsender fortzuführen, teilte Servus TV am Nachmittag in einer schriftlichen Stellungnahme mit.

Der Kanal mit Sitz in Salzburg sei wirtschaftlich nicht tragbar, hiess es in der Begründung für das Aus noch am Dienstag. Ausserdem habe die Initiative einiger Mitarbeiter, einen Betriebsrat gründen zu wollen, Mateschitz erzürnt.

Die Idee eines Betriebsrates soll nun aber vom Tisch sein. Die überwiegende Mehrheit der Mitarbeiter würden einen solchen ablehnen: "Die Fortsetzung der parteipolitisch unabhängigen Linie wird von allen Beteiligten begrüsst", hiess es. Der Sender ist 2009 gegründet worden und ging aus dem Vorgängerkanal «SalzburgTV» hervor. Auch in der Schweiz sind die Programme zu sehen. (sda/dpa)