Die Schweizer Stellenangebote im Internet haben zum dritten Mal in Folge seit Messbeginn des jobpilot-Index 2001 einen Höchststand erreicht. Im Januar 2007 ist der Index um weitere vier Punkte auf 134 Punkte gestiegen. Das Stellenangebot ist sowohl bei den Stellenbörsen als auch auf den firmeneigenen Websites gestiegen, wie es in einer Mitteilung heisst. Der von Monster.ch publizierte Index wird von der Fachhochschule Nordwestschweiz gemeinsam mit der Universität Zürich erhoben.
Renato Profico, Country Manager Monster Worldwide Switzerland AG, dazu: "Nie zuvor haben Unternehmen das Internet konsequenter genutzt und offene Stellen auf der eigenen Website ausgeschrieben. Bei der verstärkten Personalsuche bieten Jobbörsen wertvolle zusätzliche Unterstützung -- ganz besonders für die heute so wichtig gewordene Rekrutierung von Führungskräften und Spezialisten auch über die Landesgrenzen hinaus".
Besonders zugelegt haben die Berufsgruppen Management und Kaderpositionen (+44 Punkte), Berufe in Körperpflege, Reinigung und Hauswirtschaft (+28 Punkte), Technische und naturwissenschaftliche Berufe (+12 Punkte), Unternehmensdienste/Consulting/Rechtsberufe (+12 Punkte) sowie Berufe in Verkehr, Lager und Sicherheit (+12 Punkte). Rückläufig hingegen war das Online-Stellenangebot nur in den Berufsgruppen gewerbliche und industrielle Berufe (-5 Punkte) sowie Informatik- und Telekommunikationsberufe (-4 Punkte).
Zum Vergleich mit der Entwicklung bei den Printmedien wird die Inseratestatistik der Werbemedienforschung (WEMF) als Messgrundlage für das Stellenangebot in der Tagespresse beigezogen. Der von der Fachhochschule Nordwestschweiz berechnete und mit dem jobpilot-Index direkt vergleichbare normierte Print-Index steigt im aktuellen Quartal (November 06 bis Januar 07) gegenüber dem Vorquartal ebenfalls. Damit steigt der Print-Index ähnlich stark an wie der Online-Index und bestätigt die gute Arbeitsmarktkonjunktur auch im Winterquartal.