In Syrien ist ein amerikanischer Kriegsreporter verschleppt worden. Der 39 Jahre alte James Foley sei Ende November im Nordwesten des Landes von unbekannten Bewaffneten entführt worden und gelte seitdem als vermisst, teilte seine Familie am Mittwoch mit. Foley hatte für die französische Nachrichtenagentur Agence France-Presse (AFP) aus dem Krisengebiet berichtet. Im April 2011 war Foley zusammen mit zwei anderen Reportern von Regierungstruppen vorübergehend in Libyen in Gewahrsam genommen worden, als sie über den Bürgerkrieg in dem Land berichtet hatten. Ein südafrikanischer Fotograf wurde damals in der Gefangenschaft erschossen. (sda)
Amerikanischer Kriegsreporter entführt
Syrien - James Foley wird seit November vermisst.