06.04.2021

SRF

Amira Hafner-Al Jabaji verlässt «Sternstunde»

Nach sechs Jahren beendet die Moderatorin der «Sternstunde Religion» die Zusammenarbeit auf eigenen Wunsch.
SRF: Amira Hafner-Al Jabaji verlässt «Sternstunde»
Amira Hafner-Al Jabaji will sich künftig auf eigene interreligiöse Projekte konzentrieren. (Bild: SRF)

Die Islam- und Medienwissenschaftlerin Amira Hafner-Al Jabaji war seit 2015 im Moderationsteam der «Sternstunde Religion» tätig. Nun beendet sie die Zusammenarbeit mit SRF auf eigenen Wunsch, wie das Unternehmen mitteilt. Amira Hafner-Al Jabaji wird sich in Zukunft wieder vermehrt auf eigene interreligiöse Projekte fokussieren.

«Die Sternstunde Religion verliert mit Amira Hafner-Al Jabaji eine kompetente Moderatorin und Islamwissenschaftlerin. Ihr Know-how war für das ganze Team eine Bereicherung, wofür ich sehr dankbar bin», wird Judith Hardegger, Leiterin der «Sternstunden», in der Mitteilung zitiert.

Die vielfältigen Fragen rund um das interreligiöse und interkulturelle Zusammenleben bleiben bei SRF wichtig. SRF wird dazu die Fachredaktion Religion wieder verstärken.

Für Amira Hafner-Al Jabaji war es «ein Privileg, die Sternstunde Religion moderieren zu dürfen». Es erfülle sie mit grosser Zufriedenheit, einen Beitrag zum hohen Qualitätsanspruch der «Sternstunde Religion» geleistet zu haben. «Meinem langjährigen Engagement für die Verständigung zwischen Religionen und Kulturen bleibe ich auch in Zukunft treu», wird sie weiter in der Mitteilung zitiert. (pd/lom)



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Kommentare

  • Rudolf Penzinger, 07.04.2021 10:26 Uhr
    Bedeutende Persönlichkeiten haben nicht bloss im Schweizer Fernsehen einen Platz. Erst recht wird ihnen in Wikipedia Raum gewährt. So auch unserer vielseitigen Journalistin, Islam- und Medienwissenschaftlerin, deren publizistische und anderweitige Verdienste Wikipedia in dem Satz zusammenfasst: "Hafner-Al Jabaji hat sich 2008 für den Schweizerpsalm als Nationalhymne der Schweizerischen Eidgenossenschaft ausgesprochen." Da ist in der Tat Islamwissenschaft gefragt!
  • Dieter Widmer, 07.04.2021 06:31 Uhr
    Sie, zieht offenbar Konsequenzen aus dem Skandal, den sie verursacht hat, als sie Saida Keller-Messahli nach deren engagiertem Auftritt in der Arena öffentlich heftig kritisiert hatte. Eine SRF-Angestellte hat sich öffentlich nicht derart pointiert mit einer politischen Stellungnahme zu exponieren.
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