In etwa 170000 Haushalten in der Deutschschweiz werden die Schweizer Fernsehsender terrestrisch - also nicht über Satellit oder Kabel - empfangen. Ab 26. November ist für diesen Empfang über die Haus- oder Zimmerantenne ein Zusatzgerät nötig. Die analoge Verbreitung der Programme wird eingestellt.
Bereits seit etwa einem Jahr bietet die SRG SSR idée suisse in der Deutschschweiz parallel zu den analogen Signalen die vier Programme SF 1, SF zwei, TSR 1 und TSI 1 digital an. Das Digitale Antennenfernsehen DVB-T sei schon fast überall empfangbar, sagte TV-Direktorin Ingrid Delterne am Dienstag in Zürich vor den Medien. Die letzten Lücken in Graubünden werden im August geschlossen, jene im Wallis im Oktober.
Ab 26. November stellt die SRG SSR die analoge terrestrische Verbreitung praktisch in der ganzen Deutschschweiz ein. Nur im Oberwallis ist der "Switch-Over" drei Monate später. Im Tessin ist die Umstellung bereit erfolgt, in der Romandie findet sie am 25. Juni statt.
In etwa 2,3 Millionen Haushalten wird Fernsehen heute über ein Kabel empfangen, in etwa 420 000 über Satellitenschüsseln. In vielen dieser Haushalte gebe es jedoch Zweitgeräte, die über eine Dach- oder Zimmerantenne terrestrisch mit dem Fernsehsignal versorgt würden, sagte Hans Strassmann, Technik- und Informatik-Chef von SRG SSR.