"Mich erwartet eine tolle Herausforderung in Luzern", freut sich Andreas Ineichen. Der Luzerner wird aller Voraussicht nach am 1. September das Amt des Sportchefs bei der "Neuen Luzerner Zeitung" übernehmen, wie er auf Anfrage von "persoenlich.com" bestätigt. Damit wird Ineichen in einer spannenden, aber auch hektischen Phase zum Redaktionsteam stossen. Nur eine Woche nach seinem Arbeitsantritt erscheint die "NLZ" erstmals mit einer siebten Ausgabe am Sonntag.
Ineichen wird Ende August nach genau einem Jahr als Sportredaktor die Gratiszeitung ".ch" verlassen. Der Sportjournalist, der zuvor sechs Jahre für den "Blick" schrieb, verlässt den Wigdorovits-Verlag im Guten: An den Arbeitsbedingungen seines gegenwärtigen Arbeitgebers liege es nicht, dass er in die Innerschweiz wechsle, diese seien hervorragend. Vielmehr folge er dem Ruf der journalistischen Heimat: Ineichen war bereits 1995 bis 1998 als Sportredaktor bei der "NLZ" tätig und tritt nun in die Fussstapfen seines damaligen Vorgesetzten Marco von Ah.
Sportchef von Ah reichte diesen Frühling bei der "NLZ" die Kündigung ein, nachdem er ein Angebot des designierten Nationalcoaches Ottmar Hitzfeld erhalten hatte. Er wird beim Schweizer Fussballverband ab Juli Kommunikationsdirektor. Von Ah war 12 Jahren lang Sportchef bei der Zeitung. Dass er nun geht, ist nachvollziehbar: "Wenn ein so herausragender Trainer von Weltruf anklopft, kann man kaum Nein sagen", begründet der erfahrene Sportjournalist seinen Wechsel gegenüber "persoenlich.com".