In der aktuellen «Tele» bezieht Christoph Gebel vom SRF Stellung: Andy Borg hätte die Chance gehabt, den «Musikantenstadl» zu retten – aber er habe sich allen Änderungsvorschlägen verweigert. «Zwei Jahre lang haben wir versucht, Andy Borg zu überzeugen, mit uns an der Show zu arbeiten», sagt der Unterhaltungschef des SRF im Schweizer TV-Magazin.
Hintergrund: Die Quote war seit 2013 so stark gesunken, dass die ARD aussteigen wollte. ORF und SRF mochten sich damit nicht abfinden, sondern versuchten, einige Dinge anzupassen und aufzufrischen. Ziel: das Publikum zurückgewinnen, die Traditionsshow retten. «Doch Andy Borg», sagt Gebel, «hat sich gegen Veränderungen immer wieder gewehrt.» Erst dann griff man zum radikalsten Mittel, zur Neulancierung 2015 unter dem Namen «Stadlshow» mit den Moderatoren Francine Jordi und Alexander Mazza. Während in der Schweiz und Österreich die Quoten gut waren, fiel die Show beim deutschen Publikum durch. Konsequenz: das Aus. (pd)