Seit dem Relaunch der neuen Basler Zeitung (baz) sind die Einträge in den Veranstaltungkalender "ausgehen" nicht mehr kostenlos. Deshalb kam es bei Kulturveranstaltern zu Protesten, die in einem offenen Brief sogar mit Boykott drohten ("persoenlich.com" berichtete). Die baz hat nun reagiert. Die verschiedenen Möglichkeiten und Vorschläge seien eingehend diskutiert worden, der Zielkonflikt zwischen vollständiger Veröffentlichung und kostenlosem Eintrag könne aber nicht gelöst werden, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.
Die baz ist aber davon überzeugt, dasss es mit zwei Anpassungen gelungen sei, das Angebot zu optimieren. So wurde eine Importfunktion geschaffen, mit welcher Veranstalter ihre Veranstaltungen über ein definiertes XML-Format direkt in "ausgehen" platzieren können. Die zweite Massnahme gilt für diejenigen, die in den letzten 12 Monaten ein Insertionsvolumen von 20'000 Franken und mehr für ihre Veranstaltungen in der baz geschaltet haben. Diese werden ihre Veranstaltungen als Kundenbonus neu kostenfrei eintragen können.
Damit bleibe "ausgehen" ein Verlagsangebot, das die Publikation der Veranstaltungsdaten garantiere, ist man sich am Rheinknie sicher. Dank einer Rabattskala, die schon bei wenigen Eintragungen Preisnachlasse gewährt, sei es auch regelmässigen Veranstaltern mit einer kleineren Anzahl Veranstaltungen möglich, "ausgehen" zu günstigen Konditionen zu nutzen.