Artur K. Vogel wird Roman-Autor

Der Bund - Der Chefredaktor schreibt ein "nicht ganz jugendfreies" Buch.

Eigentlich ist Artur K. Vogel Chefredaktor der Berner Tageszeitung "Der Bund", einer der ältesten Tageszeitungen der Schweiz, genannt auch die "NZZ von Bern". Doch neben seinem harten Job fand Vogel noch Zeit, einen Roman mit dem Titel "Der Keller in der Kirchgasse" zu schreiben.

So berichtet der "Blick am Abend" vom Mittwoch, dass Vogels Debütroman "nicht ganz jugendfrei" sei. Der 60-jährige Vogel beschreibe darin ausführlich, wie sein Protagonist nach Amsterdam fliege und ein Wochenende mit einer Prostituierten verbringe, nachdem er sich von seiner Ehefrau getrennt habe.

Anderer Ansicht ist Vogels Verlag: Artur Vogel entwerfe in seinem dichten und doch leichtfüssig geschriebenen Debütroman vielmehr die faszinierende Studie eines Aufsteigers, der an den eigenen Widersprüchlichkeiten zerbreche.

Der Roman "Der Keller in der Kirchgasse" ist im Zürcher Offizin-Verlag erschienen und umfasst 320 Seiten. (ma)