Auch alle "Datum"-Abonnenten erhalten die erste NZZ.at-Printausgabe

NZZ - Auf Twitter und Facebook ist die Rede von einer "charakterlosen und abstossenden Methode".

Dass auch "Datum"-Abonnenten das neue "NZZ.at"-Printmagazin unaufgefordert erhalten haben, hat in Social Media für hitzige Diskussionen gesorgt. Laut derstandard.at schreibt auf Facebook Klaus Stimeder, der 2004 "Datum" zusammen mit Johannes Weyringer gegründet hatte, von einer "charakterlosen und abstossenden Methode". Er wittert Weitergabe von Adressen und fragt: "Wie bitte kommt Herr Fleischhacker an die Adressdatei der 'Datum'-Abonnenten, um sein angebliches 'Clubmagazin' zu bewerben? Wie ist so etwas möglich?".

Auf Twitter erklärt "NZZ.at", dass man nicht im Besitz der Adressen sei, sondern dass der Auftrag direkt von "Datum" an die Druckerei ging und eine "Kooperation" sei.

Auch Anita Zielina, Digitalchefin der "NZZ", äussert sich: "Wir haben mit der Geschäftsführung von 'Datum' vereinbart, das einmalige 'NZZ.at'-Magazin im Dezember an 'Datum'-Abonnenten versenden zu dürfen – dafür haben wir bei den 'NZZ.at'-Abonnenten ein Abo von 'Datum' empfohlen. Eine ganz normale Kooperation also, bei der keine Adressdaten bei uns gelandet sind, sondern die Druckerei den Auftrag durch 'Datum' erhalten hat, das 'NZZ.at'-Magazin einmalig mitzuverschicken."

Ob das Magazin in den Regelbetrieb geht, soll vom Erfolg der ersten Ausgabe abhängen. "NZZ.at"-Abonnenten bekommen den Titel kostenlos per Post nach Hause geliefert. Im Handel ist "NZZ.at" um 7,50 Euro erhältlich. Ob das Magazin in den Regelbetrieb geht, soll vom Erfolg der ersten Ausgabe abhängen. "NZZ.at"-Abonnenten bekommen den Titel kostenlos per Post nach Hause geliefert. Im Zeitschriftenhandel ist "NZZ.at" um 7,50 Euro erhältlich. - derstandard.at/2000028194490/Datum-Abonnenten-erhalten-NZZat-Magazin-unaufgefordert(derstandard.at)