Die NZZ-Ausgabe vom Freitag 7. Juli fördert Bemerkenswertes zu Tage. Auf der ersten Seite des "Medien und Informatik"-Bundes wird der SRG vorgeworfen, dass Service-public-Ideen immer dann forciert werden, wenn in Bern Gesetze oder Verordnungen traktandiert sind, welche die Regeln für die SRG verschärfen könnten. Programmgestaltung im öffentlichen Rundfunk habe durchaus mit Politmarketing zu tun.
Auf die Kritik folgt aber umgehend die Antwort von Armin Walpen. Einmal umgeblättert und der SRG-Generaldirektor erklärt auf fast einer ganzen Seite als Gastautor, warum die SRG mit ihrem Service-pubilc-Inhalten auch im digitalen Zeitalter die demokratischen Prozesse fördert. "Bei aller Veränderung -- die Funktion der Meinungsbildung, kulturellen Entfalltung, Bildung und Unterhaltung bleiben gesetzt", so Walpen.