Die Verträge für den "Musikantenstadl" laufen noch bis 2014 - danach ist es wohl vorbei. Grund: Die ARD glaubt nicht mehr an die Zukunft der Show. Das enthüllten "Tele" und "TV-Star" vor einigen Monaten. Jetzt bezieht Moderator Andy Borg erstmals Stellung. Gegenüber den Schweizer Fernsehzeitschriften sagt er: "Wer ohne Not den Stecker zieht, muss das vor einem Millionenpublikum von Gebührenzahlern verantworten, das trotz eines Alters meist jenseits der 50 ein Recht hat, sich am Samstagabend nach seinem Geschmack bestens unterhalten zu lassen."
Er zeigt aber auch Verständnis für die Überlegungen. "Natürlich gehören gute Quoten dazu. Sie sind die einzig verlässliche Währung in diesem Medium. Und wenn sie abrutschen, soll man aufhören." Aber noch sehe er das Glas halbvoll. Die Show zu modernisieren, kommt für ihn nicht in Frage. "Der Stadl unterscheidet sich durch die Bewahrung liebgewonnener Traditionen von anderen Shows. Das halte ich für wichtig und möchte mich gern weiter so unterschieden sehen." (pd/"Tele"/"TV-Star")