Aus «Morgen» und «Abend» wird «Briefing»

NZZ - In einem neunmonatigen Projekt wurden die beiden Newsletter «NZZ am Morgen» und «NZZ am Abend» überarbeitet.

Inhalt und Struktur der bestehenden NZZ-Morgen- und Abend-Newsletter wurden in einem arbeitsintensiven, bereichsübergreifenden Projekt noch zielgerichteter auf die Bedürfnisse der Leserschaft ausgerichtet, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Grundlage dafür sei eine grossangelegte, qualitative Nutzerbefragung gewesen, an der über 5000 Leserinnen und Leser teilgenommen hätten.

Der neue Aufbau der Newsletter sei «übersichtlicher» und biete dadurch eine bessere Leserführung als bisher. Inhaltlich werden im neuen «NZZ Briefing» laut Mitteilung die Kernkompetenzen der NZZ besser hervorgehoben. Also «die objektive Analyse von Themen und deren fundierte Einordnung, pointierte Kommentierung, interessante Hintergründe, visuell starke Umsetzungen», so die NZZ.

«‹NZZ am Morgen› und ‹NZZ am Abend› gehören zu unseren beliebtesten Newslettern. Sie beinhalten eine kompakte Nachrichtenübersicht, ergänzt um Leseempfehlungen aus der Redaktion. Unser übergeordnetes Ziel bei der Weiterentwicklung war es, unseren Nutzerinnen und Nutzern noch bessere Orientierung zu den relevanten Nachrichtenthemen und umfangreicheren Hintergrund zu bieten. Gleichzeitig soll uns das neue Format dabei helfen, Newsletter als eigenständige Produkte zu positionieren und so das digitale Wachstum der NZZ befeuern», lässt sich Andreas Schürer, Leiter Newsroom und Stellvertretender Chefredaktor der NZZ, in der Mitteilung zitieren.

Für die Erstellung des «NZZ Briefing» ist neu ein Briefing-Team unter der Leitung von Tobias Sedlmaier verantwortlich. Das Team setzt sich aus zwei Redaktoren, die in Zürich arbeiten, und Mitarbeitenden in Übersee zusammen. Durch diese Konstellation könne zu jeder Zeit eine topaktuelle Berichterstattung in den Newslettern sichergestellt werden. (pd/lol)