Für Zeitschriften aus dem Ausland muss in der Schweiz nach wie vor zu viel bezahlt werden. Dies hat die Westschweizer Konsumentenorganisation Fédération romande des consommateurs (FRC) erhoben.
Zeitschriften aus Deutschland waren demnach im Juni in der Schweiz 49 Prozent teurer als im Herkunftsland. Bei österreichischen Zeitschriften betrug der Preisunterschied 41 Prozent, wie das FRC mitteilte.
Bei den Zeitschriften aus Frankreich haben sich die Unterschiede seit Beginn der Erhebungen 2012 etwas abgeschwächt. 2012 lag der Preisunterschied noch bei 69 Prozent, Anfang 2013 betrug er noch 57 Prozent und ist seither um weitere zwei Prozentpunkte gesunken.
Die grössten Preisunterschiede gibt es bei den Zeitschriften aus Italien. Dort beträgt der Unterschied 124 Prozent und hat sich sogar akzentuiert. Ursache dafür sei ein Preisrückgang in Italien, heisst es dazu. (sda)
30.06.2014
Zeitschriftenmarkt
Ausländische Publikationen nach wie vor zu teuer
Der Preisunterschied liegt noch immer bei über 40 Prozent.
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