Schriftsteller und Journalisten in Syrien haben die gewaltsame Unterdrückung von Protesten durch die Staatsmacht verurteilt. In einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung, die von 102 Autoren und Medienschaffenden unterzeichnet worden war, wurde ausserdem eine tendenziöse Berichterstattung der staatlichen Medien über die Proteste kritisiert. Die Staatsmedien verbreiteten Lügen, kritisierten die Autoren. Bei den jüngsten Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften sind nach unbestätigten Oppositionsangaben seit Freitag weit über 100 Regimegegner getötet worden. (sda)
Autoren verurteilen Gewalt
Syrien - Hartes Vorgehen gegen Demonstranten kritisiert.