Bahnbrechende Innovationen nur dank "Curiosity“

Media Future Day 2014 - Und Hansi Voigt erklärte, wie Watson Nutzer zu Stammlesern machen will.

Designpionier Dale Herigstad ("Minority Report") stellte mit inAir das erste Augmented Television Erlebnis vor: ein revolutionäres Medium, das TV- und interaktiven Web-Content verbindet – im Raum vor dem Fernseher. Mit dem futuristischen Tool des vierfachen Emmy-Gewinners lassen sich Objekte im Studio von Zuhause aus steuern. Matthias Aebi, Gründer, CEO/CTO dizmo ag demonstrierte, wie aus dem "Internet der Dinge" das "Interface der Dinge" wird. Mit der dizmo Software lassen sich nicht digitalisierbare Dinge erstmals leicht und einfach auf einer virtuellen Arbeitsfläche verknüpfen und bearbeiten.

Kreativkopf Pat Younge, Gründer/Direktor WeCreate Associates und früherer Chief Creative Officer der BBC machte deutlich, dass Broadcaster angesichts des digitalen Strukturwandels umdenken müssen. "Netflix und Amazon Studios machen es vor: Content muss interaktiv, non-linear und gemeinschaftlich produziert sein. Wer das nicht beherzigt, geht unter." Neugier, Mut und Innovationskraft hält Eugen Elmiger, CEO von maxon motor, für unerlässlich: "Gestern produzierten wir Antriebe für das Mars-Fahrzeug 'Curiosity'. Heute Antriebe für künstliche Gelenke. Morgen für Roboter."

"Create Hacks!" forderte Innovationsforscher Nick Sohnemann und warf einen Blick in die Mediennutzung im Jahr 2019, das u.a. mit dem Internet verbundene Kontaktlinsen bereithalten soll. Hirnforscher Dr. Werner T. Fuchs veranschaulichte, was Neugier mit neuronaler Datenverarbeitung und Storytelling zu tun hat. Chefredaktor Hansi Voigt erklärte, wie watson.ch neugierige Nutzer zu Stammlesern machen will. Und last but not least, erklärten die drei 13- bis 15- jährigen Macher von "DieFreezer" den alten Hasen im Publikum selbstbewusst, wie man trimedial aus dem Kinderzimmer produziert. "Wichtig ist, dass Jugendliche für Jugendliche produzieren. Wir wollen nicht aus der 'Bravo' vorgelesen bekommen!" (pd)