Bakom befürchtet Einsprachen

Radio- und TV-Konzessionen - Direktor Martin Dumermuth vor heiklen Entscheiden.

21 Radio- und TV-Konzessionen, um die sich mehrere Bewerber balgen, sind noch nicht vergeben worden. Beim Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) befürchtet man, dass die Entscheide darüber zu Einsprachen und damit zu Verspätungen führen werden.

Das UVEK werde nach den Sommerferien oder im Frühherbst entscheiden, sagte BAKOM-Direktor Martin Dumermuth am Mittwoch vor den Medien in Biel. Man sei sich bewusst, dass diese Entscheide für das betroffene Personal heikel sein könnten. Jeder Entscheid werde deshalb genau begründet.

In einem ersten Schritt hatte das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) jene 33 Konzessionen vergeben, für die es jeweils nur eine Bewerbung gab ("persoenlich.com" berichtete). Es verbleiben nun jene 21 Konzessionen, um die sich mehrere Stationen balgen.

Nach wie vor beim Bundesverwaltungsgericht hängig sei der Entscheid über die Vergabe einer Konzession für ein Zürcher Jugendradio, sagte Dumermuth weiter. Das Gericht werde aber noch diesen Monat einen Entscheid fällen. (sda)