Der Hauptaktionär der Mediengruppe Goldbach, Beat Curti, denkt gemäss Facts an Rückzug. "Keine Tragödie", kommentiert das Nachrichtenmagazin in seiner aktuellen Ausgabe unter dem Titel "Imposanter Scherbenhaufen" . Schliesslich bleibe "von seiner im Internetboom aufgeblasenen Goldbach-Gruppe sowieso kaum mehr als der einstige Kern übrig". Für den Verlust "in Millionenhöhe" verantwortlich macht Facts Curtis Medienmanager Klaus Kappeler, der "in den letzten Jahren rund zwei Dutzend Firmen im Online- und Mediengeschäft zusammenrammassiert" habe. Zwar habe Curti inzwischen das Steuer herumgerissen und mit Notverkäufen von Radio- und Internetfirmen die Löcher gestopft. Gemäss früheren Goldbach-Managern sei das Minus im letzten Jahr jedoch allein im Onlinebereich auf 12 bis 15 Millionen Franken zu beziefern.
Beat Curti denkt angeblich an Rückzug
Goldbach Media - Facts ortet "imposanten Scherbenhaufen".