In einem Monat geht es los: Mit dem Riesenslalom der Frauen im österreichischen Sölden startet am 28. Oktober der Ski-Weltcup. SRF begleitet die Ski-Saison wie gewohnt eng und zeigt sämtliche Rennen live. Dabei erhält das SRF-Expertenteam prominenten Zuwachs durch Beat Feuz. Der 36-jährige Ski-Pensionär, der Anfang Jahr vom Spitzensport zurückgetreten ist, wird die Skirennen als Experte und Co-Kommentator für Schweizer Radio und Fernsehen begleiten, wie es in einer Mitteilung heisst. Seinen Einstand am Mikrofon gebe der Emmentaler an der Seite von Stefan Hofmänner anlässlich der Abfahrtsrennen in Zermatt VS am 11. und 12. November 2023.
«Es hat mich schon lange gereizt, etwas mit Fernsehen zu machen. Umso mehr freue ich mich, die Skirennen nun aus einer anderen Perspektive betrachten zu können und die weitere Entwicklung – auch von Athletinnen und Athleten, die ich noch aus gemeinsamen Zeiten kenne – vor Ort mitzuverfolgen und darüber zu diskutieren», wird Beat Feuz zitiert.
Daniel Bolliger, Leiter Live bei SRF Sport, sagt: «Beat Feuz feierte als Aktiver viele grosse Siege und weiss daher genau, worauf es ankommt, um im Weltcup Erfolg zu haben. Seine Liebe zum Skisport und insbesondere zu den Abfahrtsklassikern in Wengen oder Kitzbühel kann er nun am Mikrofon an unsere Skifans weitergeben. Seine bodenständige Art wird unsere Berichterstattung bereichern.»
Der Schangnauer Beat Feuz ergänzt das bisherige SRF-Expertenteam im Ski alpin um Marc Berthod, Didier Plaschy, Stefan Abplanalp und Tina Weirather. Die Expertinnen und Experten begleiten die SRF-Skiübertragungen weiterhin abwechselnd.
Beat Feuz errang während seiner Karriere 16 Weltcup-Siege und sicherte sich zwischen 2017 und 2021 viermal in Folge die Kristallkugel für den Gesamtsieg in der Abfahrtswertung. Zudem schmücken je drei Olympia- und Weltmeisterschaftsmedaillen sein Palmarès. Seinen letzten grossen Titel gewann der «Kugelblitz» bei den Olympischen Spielen in Peking 2022, als er Gold in der Abfahrt gewann. In seiner Paradedisziplin bleibt auch sein Triumph 2017 an der Heim-WM in St. Moritz unvergessen. (pd/cbe)