RadioMAX äussert sein Bedauern über den Jugendradio-Entscheid des UVEK. Statt ein Programm für breite Kreise der Jugendlichen zu konzessionieren, habe der Bundesrat mit DJ Radio ein Spartenradio bewilligt. Mit dem Programmkonzept "Breite statt Sparte wären nach eigenen Angaben mit RadioMAX breite Kreise der Zürcher Jugendlichen im Alter von 15 bis 24 Jahren mit einem vielfältigen Programm bedient worden.
Die breite Abstützung, das Programmkonzept und die geplante Zusammenarbeit von RadioMAX mit zahlreichen Jugendorganisationen sei vom UVEK offenbar weniger stark gewichtet worden als die geplante Zusammenarbeit von DJ Radio mit der Zürcher Hochschule Winterthur. Erstaunt zeigt sich RadioMaX darüber, dass die Konzessionsvergabe an DJ Radio bereits 20 (!) Tage vor der offiziellen Bekanntgabe gerüchteweise durchgesickert sei. Dies sei einem UVEK unwürdig.
Mit grossem Befremden habe man zudem am Tag nach der Bekanntgabe die sehr provokative Äusserung von DJ Radio zur Kenntnis genommen, wonach man kein Jugendradio, "sondern ein urbanes Radio für junge -- oder jung gebliebene -- erwachsene Menschen" (Zitat aus Interview von "persoenlich.com" mit Egon Blatter, Geschäftsführer von djradio).
RadioMAX anerkennt aber das vom BAKOM sehr stark hervorgehobene Kontrastpotential von DJ Radio. Dieses Kontrastpotential laufe jedoch deutlich auf ein Spartenradio und nicht auf ein Jugendradio hinaus. RadioMAX glaubt, dass die Mehrheit der Jugendlichen daher leer ausgehe.